Welchen Hürden stehen Uni-Absolventen bei der Stellensuche gegenüber? Gemäss der BFS-Hochschulabsolventenbefragung haben 4 von 10 Master-Absolventen in der Schweiz Schwierigkeiten mit dem Berufseinstieg. Es bestehen allerdings grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Fachbereichen. Während knapp 50% der Abgänger in Geistes- und Sozialwissenschaften Mühe bekunden, fällt Medizinern und Pharmazie-Absolventen der Einstieg in den Arbeitsmarkt  deutlich leichter. Dieser Umstand dürfte einerseits mit der grossen Nachfrage nach solchen Absolventen zusammenhängen, andererseits aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass auf die meisten Mediziner nach dem Abschluss bereits eine Assistenzarztstelle wartet.  Für Abgänger anderer Studienrichtungen ist der Karriereweg weniger deutlich vorgezeichnet, was grössere Unsicherheit und  mehr Schwierigkeiten mit sich bringt.

Was bereitet den Absolventen beim Berufseinstieg am meisten Schwierigkeiten? Der meistgenannte Grund ist fehlende Berufserfahrung. Über 70% sind der Meinung, dass ihnen mehr Berufserfahrung den Berufseinstieg erleichtern würde. Dies ist vor allem bei Wirtschaftswissenschaftler und Absolventen der Natur- und exakten Wissenschaften von grosser Bedeutung. Rund die Hälfte der Absolventen glaubt, dass Ihnen die Wahl des Studienfachs und die Stellensituation im Fachbereich den Berufseinstieg erschwert.

Diese Resultate legen somit nahe, dass Praktika und/oder Studentenjobs im jeweiligen Fachbereich den Berufseinstieg signifikant erleichtern. Einerseits ist das eine ideale Möglichkeit, um einen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu bekommen und somit ein guter Weg um herauszufinden, was die jeweilige Stelle für Absolventen bereithält. Andererseits können Absolventen durch Berufserfahrung ihr professionelles Netzwerk erweitern und sich eventuell für offene Stellen empfehlen. Deshalb: Kickstart your career with an internship!

Data Source: BFS Befragungen der Hochschulabsolvent/innen

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